Europol schaltet die Cryptomixer-Infrastruktur in Deutschland und der Schweiz offlineBorns IT- und Windows-Blog
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Europol schaltet die Cryptomixer-Infrastruktur in Deutschland und der Schweiz offlineBorns IT- und Windows-Blog


Europol hat mit Hilfe von Deutschland und der Schweiz die Infrastruktur des sogenannten Cryptomixe-Dienstes beschlagnahmt und offline geschaltet. Der Dienst Cryptomixe wurde genutzt, um Krypto-Fonds-Transaktionen im Zusammenhang mit Cyber-Vorfällen zu verbergen.

Europol gab die Aktion im folgenden Tweet bekannt und in der Nachricht, dass Europol und Partner „Cryptomixer“ geschlossen haben.

Der Cryptomixer-Dienst wurde abgefangen

Vom 24. bis 28. November 2025 beteiligten sich Schweizer und deutsche Strafverfolgungsbehörden mit Unterstützung von Europol an einer einwöchigen Operation in Zürich, Schweiz. Ziel war die Zerschlagung des illegalen Kryptowährungsmischdienstes „Cryptomixer“, der laut Europol im Verdacht steht, Cyberkriminalität und Geldwäsche zu erleichtern.

Wie Cryptomixer funktionierte

Es handelte sich um einen hybriden Mischdienst, der sowohl im Light Web als auch im Dark Web verfügbar war.

Von verschiedenen Benutzern eingezahlte Gelder wurden über einen langen Zeitraum und nach dem Zufallsprinzip zusammengefasst, bevor sie zu zufälligen Zeiten an die Zieladressen umverteilt wurden. Da viele digitale Währungen ein öffentliches Hauptbuch aller Transaktionen führen, erschweren Hashing-Dienste die Rückverfolgung bestimmter Münzen und verschleiern so die Herkunft von Kryptowährungen.

Mischdienste wie Cryptomixer bieten Kunden Anonymität und werden häufig von Kriminellen genutzt, bevor sie gewaschene Vermögenswerte an Krypto-Börsen weiterleiten. „Gereinigte“ Kryptowährungen können über Geldautomaten oder Bankkonten gegen andere Kryptowährungen oder FIAT-Währungen eingetauscht werden.

Staatsanwälte sagen, dass Cyptomixer die Verschleierung krimineller Gelder und Zahlungsströme für Ransomware-Gruppen, Untergrund-Wirtschaftsforen und Dark-Web-Märkte ermöglicht hat. Die Software des Dienstes blockierte die Rückverfolgbarkeit von Cashflows auf der Blockchain und machte den Dienst zur bevorzugten Plattform für Cyberkriminelle, die illegale Erträge aus verschiedenen kriminellen Aktivitäten wie Drogenhandel, Waffenhandel, Ransomware-Angriffen und Zahlungskartenbetrug waschen wollen. Laut Europol wurden seit seiner Einführung im Jahr 2016 mehr als 1,3 Milliarden Euro an Bitcoin über den Dienst gemischt.

Anfälle und Unterbrechungen

Laut einer Europol-Mitteilung befanden sich drei Server und die Domain in der Schweiz cryptomixer.io beschlagnahmt Bei der Operation wurden mehr als 12 Terabyte an Daten und Bitcoin-Kryptowährung im Wert von mehr als 25 Millionen Euro beschlagnahmt. Nachdem die Strafverfolgungsbehörden den illegalen Dienst übernommen und eingestellt hatten, wurde auf der Website ein Strafverfolgungsbanner platziert.

An dem Einsatz beteiligten sich auch das Bundeskriminalamt (BKA), die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, die Zentralstelle gegen Internet- und Computerkriminalität sowie in der Schweiz die Stadtpolizei Zürich, die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich.



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